Wer hätte gedacht, dass trotz feuchter und unsommerlicher Wetterverhältnisse rund 8.000 Besucher in Hamms größtem Biergarten bis in die frühen Morgenstunden abfeiern würden?
HAMM (CP) – …das über seine Stadtgrenzen hinaus bekannte Kurparkfest in Hamm zählt mit zu den größten Events in Nordrhein-Westfalen und hat auch in diesem Jahr wieder Tausende von Besuchern angelockt. Dass sich der Park jedoch zusehens füllte, konnte man erst nach 22.00 Uhr konstatieren. – Ab 18.00 Uhr wurde ein Programm für Jung und Alt und Groß und Klein geboten. Die jüngeren Gäste wurden durch zahlreiche Einlagen des Kinderprogramms bis zum großen Höhenfeuerwerk um 22.30 Uhr unterhalten und dies wurde noch bis Einbruch der Dunkelheit genutzt. Vom Kinderschminken, über das Zirkuszelt mit Clownerei und einer Mit-mach-Manege bis hin zur Hüpfburg wurde den Youngsters so Einiges geboten. Erstmalig wurde eine große Kletterkistenanlage aufgebaut, woran sich die ganz Mutigen abgesichert versuchen konnten.
Musikalisch wurde fast jedes Genre bedient. Allerdings fehlte in diesem Jahr der gewohnte Top-Act und auch die Bühnenplanung wurde durch den mittlerweile im Park platzierten Musikpavillon etwas geändert, was aber kaum ins Gewicht fiel, da statt vier – wie in den Jahren zuvor – nur drei Großbühnen aufgebaut waren.
Auf der Sparkassen-Bühne gab es während des Abends auffallend viele Sound- und Musikfiles-Einspielungen vom Band zu hören, worüber auch die guten sängerischen Leistungen, die Performance und das unterhaltsame Entertainment zum Beispiel bei den “Wilde Herzen” und “Bella Vista” nicht hinweg täuschen konnten.Viele tanzende Leute – bis auf zwischendurch in den ersten beiden Reihen – konnte man in diesem Jahr nicht an der Hauptbühne sehen. – Der Renner des diesjährigen Kurparkfestes dürften aber wohl die “Isarwinkler Spitzbuam” auf der Isenbeck-Bühne gewesen sein, welche ihr Publikum ab Programmwechsel von Volksmusik zu zeitgenössischem Mix aus Pop und Rock ohne Unterbrechung anheizten und es schafften, die Tanzfläche bis zum Schluss nicht mehr leer werden zu lassen. – Weitaus mehr Beachtung hätten dagegen die Darbietungen an der Stadtwerke-Bühne verdient – beide Bands überzeugten mit handgemachter Musik und außergewöhnlicher Virtuosität, auch wenn die Technik sie ziemlich oft im Nebel “versinken” ließ.
Das Speisen- und Getränkeangebot war zwar ausreichend – insgesamt waren jedoch im Rückblick auf die Vorjahre viel weniger Stände vertreten. – Aufgrund der mit etwa 8.000 Gästen nicht unbedingt hohen Gästezahlen und der unsteten Wetterlage, welche bestimmt auch viele Besucher vom Kommen zu diesem Event abgehalten hat, gab es an keinem Stand lange Wartezeiten. Dabei ist zu erwähnen, dass die später doch kühlen, klammen Witterungsverhältnisse so Manchen wohl auch nicht unbedingt dazu verleitet haben, sich zusätzlich noch innerlich an einem der 12 Getränkestände abzukühlen (im Vorjahr waren es noch 20) – …ob Wein, Bier, Softdrinks oder Cocktails – an vielen Ständen konnte ob der Besucherzahl und aufgrund mangelnden Zuspruchs angesichts der Wetterlage direkt und zügig bedient werden. Der Kaffee- und Teeausschank am Stand der Back Factory hatte dafür augenscheinlich bedeutend mehr Zuspruch gefunden. – Angenehm aufgefallen sind in diesem Jahr die einheitlichen und erschwinglich herunter gestuften Getränkepreise sowie ein nicht – wie in den letzten Jahren oft erlebt - zum Obulus nötigendes Personal im Toiletten-Bereich. Der Service in diesem Bereich sowie an den Ständen und bei der Kinderbetreuung- und Unterhaltung kann insgesamt als freundlich und zuvorkommend bezeichnet werden.
Das nur knapp eine Viertelstunde dauernde und mit einem Info-Start-Schuss kurz vor 22.3o Uhr angekündigte Höhenfeuerwerk blieb in diesem Jahr pyrotechnisch weit hinter den Darbietungen der letzten Jahre zurück.
Einige Bands unterbrachen ihre musikalische Darbietung erst, als sich schon die ersten Raketen am Himmel zeigten, so dass viele den Start wahrscheinlich verpassten und sich nicht rechtzeitig einen Platz suchten, um durch die seit Jahren immer dichter werdenden Baumkronen des Kurparkbewuchses einen Blick auf das Himmelspektakel erhaschen zu können.
Nach 1.00 Uhr am sonntäglichen Morgen leerte es sich merklich – die Lücken zwischen den Ständen vergrößerten sich, das Personal an manchen Ständen hatte teilweise überhaupt nichts mehr zu tun. Nach 3.00 Uhr mit Abschluss der letzten musikalischen Beiträge auf den Bühnen blieben nur noch wenige Gäste, welche die Gelegenheit zu einem letzten Getränk nutzten und die, die ihr Auto daheim gelassen hatten oder zu Fuß oder mit dem Zweirad gekommen waren, zog es zu den letzten Shuttle-Bussen vor den Kurpark, welche im Stadtwerke-Dienst ab 23.30 am Abend bis 4.00 Uhr morgens die Besucher im Halb-Stunden-Takt aufnahmen und bis in alle Hammer Stadtteile verbrachten (Die Hin- und Rückfahrt mit den Verkehrsbetrieben war im Eintrittspreis eingeschlossen).
Einzelheiten zu den Bands:
Isenbeck-Bühne: Isarwinkler Spitzbuam – 19.00 – 01.00 Uhr – … einfach guad! Die 1996 gegründete, mit von 2000-2007 wechselnder Besetzung auftretende Band war DAS beschwingte und musikalisch farbige Glanzlicht des Kurparkfestes. Anfang kamen sie recht fetzig “boarisch” daher, sie boten ruhige Walzer, flotte Polkas, entführten auch mit Gitarrenklang zu Hits von Fredl Fesl. Mit Unterhaltungs-, Tanz- und Stimmungsmusik im Oberkrainer-Sound boten sie viele Stücke à la Original Oberkrainer, Grazer Spatzen, Die Mooskirchner, Goldried Quintett, Alpensound, Alpenoberkrainer, Die Innsbrucker, Grenzland Sextett, 4 Tiroler Buam… – ein Trompetenecho sowie Eigenkompositionen, welche man auf ihrer 2003 erschienenen CD “So soi’s sei” wieder finden kann, fehlten natürlich auch nicht. – Dann aber wurde es jedoch für viele unerwartet und überraschend gut rockig. Schon nach den ersten Rock’n'Roll-Klängen scharten sich immer mehr Besucher um die Band.
Selbst jüngeres Publikum, welches man schon allein vom Outfit her hier nicht hätte den Liebhabern der verschiedentlich dargebotenen Musikrichtungen zuordnen können, verblieb groovend und tanzend bei Classic Rock, Pop, Schlager, Partymusik, Oldies und natürlich auch einigen aktuellen Charthits zum Beispiel von: Status Quo (Rocking all over the World), Robbie Williams, Bryan Adams, Spider Murphy Gang (Schikeria), Elvis Presley, ACDC, Roy Orbison, Udo Jürgens, Liquido, Westernhagen, Van Halen (Jump), Gunds and Roses (Knockin’ on heaven’s door), Greenday (Basket Case), Pat Boone, Constantin Wecker, Torfrock (Beinhart) und vielen anderen. So manch einer ließ sich nur zu gern verleiten, sein “Madl” zum Tanz aufzufordern – …jedenfalls fand sich zu später Stunde kaum Platz auf dem Tanzboden und es werden sich wohl die meisten sowie auch die nicht Volksmusik Orientierten anschließen an folgendes an die Band gerichtete Kompliment: “Schee wars – bärig wars – sau guad gspuid – a saubane Musi – a moartz Gaudi! – Servus und machts weida so!!! Mia gfrein uns scho, wenns in Hamm wieda auf d`Nocht aufspuits!”
Sehr gut unterhalten hat das Quintett, die “Isarwinkler Spitzbuam” ihre Gäste durch:
Den Riesch Alois “Groover2″ – einen Fliesenleger aus Bad Tölz, welcher als schnellster Finger zwischen Isar und Mississipi gilt und am Akordeon und mit Gesang begeisterte. – Seinen Bruder: “Flo/Flori” Florian Riesch – einem Handwerker aus der Schreinerzunft aus Bad Tölz – an der Klarinette, Stromgitarre und mit Gesang (er soll der einzige in der Band sein mit dem Überblick aller Termine). – “Hänsa” , der Krinner Hans “Groover1″, bekannt durch seine Luftsprünge auf der Bühne ist ein wahrer Multiinstrumentalist. “Dahoam” ist der passionierte Fingerhakler nicht nur an E-Bass-Gitarre, Schlagzeug, Trompete und Xylophon sondern auch in Goaßa, Lehen. Und nicht nur bei seinem Gesang und den Ansagen, auch in seiner Funktion als Blasinstrumentenmacher-Meister des Tölzer Musikhaus stimmt der Ton. – “Bärli”, der Aldwart Hans aus Schlegldorf, Seiboldhöfe ist seit Gründung der Band dabei. Neben den Aufgaben: Trompete, Schäberl, Gesang ist der diplomierte Lichttechnikleiter auch Schriftführer der Band. Nicht so ganz in das geographische Gefüge der Band passt der seit 2006 zugehörige “Knoppi”, “Knut” Reinhard Knopp. Der “Bier-ufsmusiker” aus dem Schwabenländle bezeichnet sich selbst als musikalische Wildsau, denn er spielt von Saxophon bis zu den Drums eigentlich alles… – aber: eigentlich haben seine Kollegen sich auch schon längst an ihn gewöhnt
Sparkassen-Bühne: V.I.P.-Lounge – 20.15 – 21.30 Uhr/22.45 – 23.30 Uhr/00.30 – 03.00 Uhr – Die Rock-Pop- Top40 – Coverband aus Münster wurde 2003 gegründet. Ihr Motto lautet: “…it’s more than cover!” und sind schon als Support von Stars wie Monrose, US5, Paul Young, DJ Ötzi oder Atze Schröder aufgetreten, haben Referenzen wie das Hafenfest Münster, die Münsterlandhalle, die Grugahalle oder den Westfalenpark in Dortmund. Die sechs jungen, dynamischen und langjährig erfahrenen Musiker boten bei gutem Sound mit moderner Lichttechnik sowie raffinierten Lichteffekten Klassiker der Rock-Pop-Geschichte und aktuelle Songs der Neuzeit wie zum Beispiel von Robbie Williams, Madonna, Tina Turner, Bon Jovi, Elton John, John Miles, Queen, Status Quo, Rolling Stones, Nena, die Ärzte, den Blues Brothers, und und und… Wechselnde Outfits der Musiker unterstrichen ihre Darbietung. Hervorzuheben ist dabei noch die Wandlungsfähigkeit von Ralf Schwahl, wobei er bestrapst in die Rolle und das Mieder des Dr. Frank N. Furter aus der Rocky Horror Picture Show stieg und eine 1A-Performance und Parodie on stage hinlegte.
Für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgten durch V.I.P.-Lounge:
Das Küken der Band, die Frontfrau Laura Uphoff – eine Münsteranerin in den 20ern. Sie singt seit ihrer Schulzeit – zum Beispiel sang sie auch in der “Kant-Connection” zusammen mit Alexander Klaws (DSDS). Von soft über rockig bis topaktuell – ihre Stimme bleibt im Ohr und sie weiß sich zu präsentieren. – Auch ergänzt sie sich hervorragend mit Ralf Schwahl, dem gebürtigen Würzburger aus Dortmund. Er ist der Zweite mit Stimme an der Front: Ein Mann mit charismatischer Stimmfarbe – ein Entertainer der schon bei der AC-DC-Tributeband, diversen Top40- und auch Countrybands gespielt hat. – Phillipp Mertens aus Münster – Sohn von Siggi Mertens (Marilyn, Razzle Dazzle, Johnny Ketzel & sein Schließer) brilliert mit filigranen Soli auf seiner E-Gitarre. Hier fällt der Apfel also wieder wirklich nicht weit vom Birnbaum – …”Doc Heyne” – kein Unbekannter in der Rock-Akkustik-Szene – gehört unter anderem zu einem seiner damaligen Lehrer. – Daniel Stenkamp – studierter und freiberuflicher Tastenvirtuose ist für die Keyboards und ebenfalls für Gesang, Entertainment zuständig. – Daniel Bodden – er hat auch Musik studiert und ist ein Bassist mit wirklich coolem Groove. Mit Phillipp und Daniel gehört er zu den Gründungsmitgliedern von V.I.P.-Lounge. – “The Machine” Matthias Pottmeier beherrscht die Drums. Bei “Potti” weiß keiner so recht, welchen Musikstil er noch nicht kennt – er drummt sich durch eine riesige Bandbreite von Stilen.
Sparkassen-Bühne: Wilde Herzen – 21.30 – 22.30 Uhr – Zwei bayerische Powerjungs aus Burgau gründeten 2003 das Duo “Wilde Herzen” – ihr Motto: “We’ve got the Power”. – Andreas Hammerschmidt und Michael Fischer performen leidenschaftlich ihre ausgereifte Bühnenshow, die sie meist auf großen Open Air-Events zeigen. Mit E-Gitarren, schicke 80er Klamotten und wild gestylten, sturmerprobten Gel-Frisuren – ihren Markenzeichen stellen sie die Welt des deutschen Pop-Schlagers auf den Kopf. In diesem Jahr haben sie den Award für den besten neuen Party-Song bekommen, bereits drei Alben herausgebracht (das Neueste: “Definitiv”) und Chartplatzierungen sind seit ihrer Gründung an der Tagesordnung.
Sparkassen-Bühne: Bella Vista – 23.30 – 00.30 Uhr – Die Partyformation Bella Vista liefert Tanzflächenfüller mit Ohrwurmgarantie, Discofox der an die 80er erinnert, Partyschlager, Balladen - …Popmusic aus Witten. – Petra und Thomas Jünger wurden 1991 vom Erfolgsproduzenten Peter Sebastian entdeckt, mit Alexa Jünger und Conny Schoen (Chor und Tanz) hat sich das erfolgreichste Duo des “neuen deutschen Schlagers” zum Quartett erweitert. Die bisher weit über 60 veröffentlichen Titel von Bella Vista stehen für ihre musikalische Top – Qualität. Über 850.000 Tonträger haben Bella Vista bis heute verkauft. Oft werden Bella Vista auch die „deutsche“ Hermes House Band genannt, gehen aber laut Bandleader Thomas Jünger ihren eigenen Weg und mögen den Vergleich eigentlich nicht so gerne hören. In den Discotheken und in den Hitparaden des Rundfunks liegen sie recht weit vorne. Gewürdigt wurde dies unter anderem durch die Verleihung des internationalen Schlagerpreises von Radio RPR 2 im November 2002. Ein Konzertauftritt in Polen sowie zahlreiche Auftritte in vielen TV-Sendungen bei verschiedenen Sendern machten Bella Vista bundesweit und auch im benachbarten Ausland bekannt. Zu Gast waren sie unter anderem erst kürzlich beim ZDF-Fernsehgarten, dem ARD-Musikantenstadl, beim Schlagerclub auf Super RTL, bei 9 Live in den Sendungen „Aber bitte mit Schlager und dem „Plattenteller“. Bei der SAT1 “Glücksradgala”, in der deutschen Schlagerparade der ARD, bei Premiere-Goldstar TV und beim MDR in den Sendungen – „Alles Gute“ und „Das deutsche Schlagermagazin”.
Stadtwerke-Bühne: Soundmafia – 19.00 – 22.30 Uhr – Die als fünfköpfige angekündigte Soundmafia erschien nicht unbewaffnet und begeisterte ohne Effekte und ohne Playback neunköpfig – mit der kompletten Bläsersektion – mit unforgettable Oldies und realer handmade music. Sie präsentierten mit viel Spaß eine ultimative Pop-Rock-Cover Show mit einem irren Repertoire an Musiktiteln. Dabei ging natürlich auch der Soul nicht unter. Angefangen bei Klassikern bis zu aktuellen Hits… – von Tina Turner (What’s Love Got To Do With It), Bon Jovi (Have A Nice Day/Livin’ On A Prayer), Whitney Houston (I Wanna Dance With Somebody), Sting (So Lonely) oder Phil Collins (Easy Lover) und Hits von Robbie Williams (Let Me Entertain You/Kids/Hot Fudge/Angels), Pink (Leave Me Alone/U & Ur Hand), Juli (Perfekte Welle/Regen und Meer/Geile Zeit/Warum), Silbermond (Zeit für Optimisten/Das Beste), Kelly Clarkson (Because of you), Alanis Morisette (Ironic), No Doubt (Don’t Speak), Tot (Rosanna, Katrina and the Waves (Walkin’ on Sunshine), Jamiroquai (Cosmic Girl/Sunny), Tom Jones (Sex Bomb), Survivor (Eye of the Tiger), Wir sind Helden (Gekommen um zu bleiben), Red Hot Chili Peppers (By The Way), Aretha Franklin (Respect) Stevie Wonder (Superstition, Bill Medley & Jennifer Warnes (Time Of My Life), Kate Yanai (Summer Dreaming) und Katy Perry bot die Band originalgetreue Livemusik zum Abfeiern.
Neben Trompeter Matthias Reck, dem Kopf der Hammer Band Soundmafia (bekannt auch von der Hammer Bigband) blicken die einzelnen Bandmitglieder auf eine über zehnjährige Bühnenerfahrung zurück. – Ihre fundierte Ausbildung haben sie bereits aus ihrer Mitwirkung in Jazz-Big-Bands, sinfonischen Orchestern oder Rock-Ensembles der Stadt Hamm intus. 2005 gründete der Abiturjahrgang des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Hamm eine eigene Band und seitdem führten sie Tourneen unter anderem nach USA, Italien, Polen und Serbien… – und in Hamm standen sie auch wohl schon auf jeder Bühne. Mittlerweile sind die Bandmitglieder zwar aufgrund ihres jeweiligen Studiums über ganz Deutschland und auch das europäische Ausland verteilt – mit Hamm sind sie jedoch durch ihre Musik immer noch stark verbunden. Besetzt war die Band am vergangenen Samstag weiterhin mit: Anne Herkendell (Gesang), Noel BrefriedSandra Wefelmeier (piano/keys), (vocals/sax), Arne Raulf/Christoph Korzec (guit), Alexander Niemann (trombone), Tim Seegelken (drums), Tobias Wagner (bass). – Für den sauberen Sound sorgte Stephan Gareis. – Man kann sich nur wünschen, dass sich diese Formation noch recht oft ihrer musikalischen Hammer Wurzeln bewusst wird und in diesem Raum auftreten wird. Für Freunde fundiert gespielter Musik einfach ein Genuss.
Stadtwerke-Bühne: Men Without Stars – 23.00 – 03.00 Uhr – Die symphatischen Mitglieder der Band “MwS” (in Anlehnung an den Filmtitel “Man without a Star”, einem Western von 1955 mit Kirk Douglas) überzeugte mit authentischer Rock-, Pop-, Folk – und Country-Musik ab den 60er Jahren. Ohne jegliche digitale Technik, fernab der Charts und nur bewaffnet mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und super guten Stimmen hauten sie dem Publikum Johnny Cash-Sound, Blues und Klassiker von Tom Jones bis AC/DC, von Hank Williams bis Nirvana um die Ohren – sie coverten sich jenseits des Mainstream durch die Musikgeschichte. Ihr Motto: “Vier Gringos und eine Mission!” – instrumental altmodisch eingestellte Jungs, die sich eigentlich komplett dem Rock’n'Roll verschrieben haben.
Für eine musikalisch tolle Unterhaltung sorgten durch Men Without Stars:
“Gringo Star” “Tom” Thomas Brucke (gespielt u.a. bei L.A. Crits – aktuell: Schattenfänger) – drums – der Musiklehrer und Groove-Drummer machte seine Drumset-Ausbildung bei dem englischen Jazzdrummer James Sargent und begründete 2001 die Kult-Coverband Men without Stars mit. – Der Bochumer “Flint” Thomas Schiffmann mit Gesang und Harp. Bereits mit 16 Jahren startete er in Peyci’s Pork Pie Blues Band, sang in den Kapellen “Das Syndikat”, “Go-Cats”, Radio 65″ sowie bei einigen Musical- und Theater-Produktionen. Auch er spielte bei der Formation L.A. Crits.
Der Ex-Beckumer “Mick” Michael Lück zaubert an der Gitarre und? – natürlich: auch er spielte ehemals bei der Top-Fourty-Band L.A. Crits. Gemeinsam mit Tom und Flint stieg er Ende 2000 nach etwa 700 gespielten Gigs aus dieser Formation aus und die drei gründeten MwS.
Mit “el Lippi” – Michael Lipinski - Bass – (u.a. bei Valerian, Black Widow und bei Howlin’ Hedgehogs – dort trommelte auch Thomas Iselt bekannt von Till & die Altobellis) war auch die treibende
Rythmussektion nebst Backgroundvocals abgedeckt. Er gilt als Power-Bassist und “Nicht Viel-sondern genau passend-Spieler”, der seinem Spiel mit swingenden Läufen eine persönliche Note und – da ohne Plektrum gespielt – einen sehr persönlichen Ton verpasst… – im letzten Set gab’s noch musikalische Gitarren-Verstärkung vom einem “Man with Hat”.
Nachsatz: Wer dieses Event verpasst hat – das nächste Jahr mit dem 34. Kurparkfest am 31-07-2010 kommt bestimmt! …und dann soll auch wieder – wie in den Vorjahren – ein Top-Act, der in diesem Jahr auch gefehlt hat, verpflichtet werden – lassen wir uns überraschen…
Isarwinkler Spitzbuam Probe hören und sehen:
siehe “Houmpäidsch“: http://www.youtube.com/watch?v=uuiaiA2lx7o
Weitere Infos zu Isarwinkler Spitzbuam:
http://www.isarwinkler-spitzbuam.de/
Weitere Infos zu Hans Krinner – Isarwinkler Spitzbuam:
http://www.toelzermusikhaus.de/
V.I.P.-Lounge Probe hören und sehen:
siehe Homepage: http://www.vip-lounge-live.de/pages/home.php
Weitere Infos zu V.I.P.-Lounge:
http://phil-mertens.de/seiten/bio.htm
Wilde Herzen Probe hören und sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=NhgJC6AwU4Y
Weitere Infos zu Wilde Herzen:
siehe Homepage: http://www.wilde-herzen.de/
http://www.myspace.com/wildeherzenpower
http://www.michaelfischer-live.de/index.html
Bella Vista Probe hören und sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=bp_Gmn6C4JM&feature=related
Weitere Infos zu Bella Vista:
siehe Homepage: http://www.bella-vista.de/
http://www.myspace.com/officialbellavista
Weitere Infos zu Soundmafia:
siehe Homepage: http://www.soundmafia.info/
Weitere Infos zu Men Without Stars:
siehe Homepage: http://www.menwithoutstars.de/
Weitere Infos zu Thomas Brucke – Men Without Stars:
Tipp: am kommenden WE auf dem Big Day Out Festival in Anröchte spielt Thomas Brucke mit der Deutschrockband “Schattenfänger”!
http://www.schattenfaenger-musik.de/
Abschließender Hinweis: Fotos von CP – …cult, pics and more: unterliegen dem Urheberrecht – s. dazu Anmerkungen im Profil des Users sowie Link Disclaimer / Text: Christiane Prinz – Fotos Soundmafia: Thorsten Hübner
Tags: 33. Kurparkfest Hamm, Bella Vista, Event, Feuerwerk, Isarwinkler Spitzbuam, Men Without Stars, Soundmafia, V.I.P.-Lounge, Wilde Herzen

























































