3. Künstlergarten & L.Bow Grease – Kunst & Konzert am 11-07-2009 im HoppeGarden in Hamm – Nachbericht – …cult, pics & more

L.Bow Grease / George Kaye - copyright CP

L.Bow Grease / George Kaye - copyright CP

Wer hätte gedacht, dass Bilder, BBQ und Bluegrass eine Symbiose aller Sinne eingehen würden?

HAMM (CP) – …und wie sie eine Einheit fanden! Am letzten Samstag konnte man im HoppeGarden in Hamm bei freiem Eintritt Bilder, Skulpuren – Kunst – sehen und verstehen lernen, Grillspezialitäten vom Holzkohlegrill schmecken und genießen, feinstem Bluegrass-Sound der Band L.Bow zuhören und sich als Besucher wieder einmal rundum wohl fühlen.

A taste of pure country life… – und dies alles nicht im amerikanischen, sondern im Hammer Westen. Bei der schönen Atmosphäre, welche sich vom frühen Nachmittag an bis in den weiten Abend zog, tat es der über den Atlantik gezogenen Parallele zu amerikanischen oder keltischen Gepflogenheiten keinesfalls einen Abbruch, dass z. B. manch einer – statt eines Pferdes oder einer Kuh am Sattelknauf gebunden – mit einem Kunstwerk im Gepäck, per Pedes oder neben dem Schaltknüppel platziert, heimwärts zog. Ganz nebenbei traf sich dann so auch ungezwungen ein Steak ganz american like mit einer Grillwurst aus dem Pott, während L.Bow Grease zum Abend hin musikalisch über den Atlantik hin und her zupfte, strich und schlug. – Best Weste(r)n ging’s nicht.

“3. Künstlergarten” -

Das Wetter, war das Einzige, das nicht ganz mitgespielt hat. Es stellte jedoch Veranstalter wie auch die Künstler vor Ort vor kein unlösbares Problem. Wie angekündigt, disponierte der Leiter der Kulturwerkstatt, Ulrich Holesch, um. Das abendliche musikalische Anschluss- Event sollte demnach seinen Rahmen – statt im, am Fuße des Sees im Friedrich-Ebert-Park gelegenen, Hoppe’s Biergarten – kurzerhand in den Räumlichkeiten des HoppeGarden finden. Die aus verschiedenen Teilen Hamms erschienenen Künstler hingegen beschlossen – auch aufgrund der natürlicheren Lichtverhältnisse – ihre Arbeiten wie geplant im Freien zu präsentieren, wobei sie als auch ihre Besucher sich bei einem Schauer notfalls fluggs unter die ausreichend vorhandenen großen Marktschirme flüchten konnten.

Nun, Regen lässt nicht nur Prärien erblühen… – in Hoppe’s Biergarten spross schnell, der Befeuchtung noch zusätzlich innerlich Genüge tuend, aus vielen Ecken Kunst. Dabei zogen rauchiger Grill- und frischer Farbenduft um die Nasen der parlierenden, sich informierenden und auch handelnden Kunstinteressierten, die sich ob des sommerlichen Aprilwetters trotzdem nicht hatten abschrecken lassen, der einladenden Kulturwerkstatt einen Besuch abzustatten.

Jeder Gast konnte sich hier ab 14 Uhr bis in die frühen Abendstunden seinen ganz eigenen Blumenstrauß aus Fragen zu bestimmten Verarbeitungstechniken, Diskussionen zur Kunstszene, Plausch mit Hammer sowie auswärtigen Künstlern aus unterschiedlichsten Sparten, Anleitungen, Anregungen und Eindrücken pflücken und zusammenstellen, ein Objekt seiner Begierde erstehen.

Unter anderem traf man auf die Malerin Ulla Büchel (Atelier an der Sedanstraße), welche sich gern bei der Entstehung eines Bildes in aufregend farbintensiven Acrylfarben über die Schulter schauen ließ. In eigener Funktion als Veranstalter des Orient-Bazars ließen sie und ein weiterer Verantwortlicher (Frank Lahrmann) es sich nicht nehmen, im Rahmen des Künstlergartens auf ihre 1. Orientalische Nacht im Maximilianpark Hamm hinzuweisen und einzuladen. Nach dem großen Erfolg des ersten Open-Air-Bazars im August 2008 mit über zehntausend Besuchern, erwartet ihre Gäste am 1. August 2009 eine Galashow mit Künstlern internationalen Formates, verbunden mit einem Night-Market mit Spezialitäten aus aller Welt, welchem sich am Folgetag ein “Bazar ohne Grenzen” an gleicher Stelle anschließen wird. Ein Spätsommer-Event, dass sich der Liebhaber exotischer Kulturen nicht entgehen lassen sollte!

Rafael Klassen - copyright CP

Rafael Klassen - copyright CP

Rafael Klassen zeigte Arbeiten in Acryl. Werke des Hammer Kunstmalers finden sich zum Beispiel an den Wänden der angesagtesten Clubs, Lokalen und Restaurants von Berlin-Kreuzberg und Schöneberg. Mit der Interpretation großer Künstler wurde er bekannt und auch in Verbindung mit seinen geschaffenen Werken in der Erotic-Pop-Art schätzt man ihn in der Kunst-Szene.

Die Hammer Graffiti-Größe Kai Wohlgemuth, dürften viele Hammer unter anderem durch seine vielfältigen Illustrationen von Titelseiten des “Willi” – Kulturmagazin für Alphabeten im Großraum Hamm kennen. Er präsentierte sich mit Ölbildern und Airbrush-Arbeiten. Seine Airbrush-Techniken in Verbindung mit Körper- und Kleidungstattoos zeigte er auch schon im Rahmen der 24. Internationalen Hansetage der Neuzeit in Turku/Finnland. Bei der diesjährigen “Elefantenparade” zum Beispiel war er als einer der Künstler vertreten, die ein Abbild des Hammer Wahrzeichens, thematisch an ein Unternehmer-Motto angelehnt in deren Auftrag verschönt haben. Und auch sonst hat er ganz tierische Spuren in Hamm hinterlassen, was einem auffallen wird, wenn man die Außenwände des Zebra-Stalles bei einem Besuch im hiesigen Tierpark etwas eingehender betrachtet.

Ralf Grimm - Elvisdog - copyright CP

Ralf Grimm - Elvisdog - copyright CP

Ralf Grimm, welcher wiederholt in seiner Eigenschaft als Initiator dieser Treffen von Kunstschaffenden aus Hamm und Umgebung genannt wird, zeigte sich vor Ort mit Holzschnitten und damit verbundenen einfachen Drucktechniken.

Zitat Ralf Grimm: “Besucher und Kinder konnten sich selbst Bilder drucken und mitnehmen. Für die jüngeren Besucher ist das immer wie Zaubern: Farbe drauf… – und dann dieses Leuchten in den Augen der Kinder, wenn sie beim Abheben eines Papieres das ebenso leuchtende Resultat auf diesem bestaunen…” .

Zudem verbindet Ralf Grimm alis “Elvisdog”, wie auch sein nachfolgend genannter Kollege, die Malerei mit Musik.

Jürgen Mevis - Mevistos - copyright CP

Jürgen Mevis - Mevistos - copyright CP

Jürgen Mevis, Inhaber eines Hammer Schilder- und Lichtreklameunternehmen ist in seiner Eigentschaft als Gitarrist bei Till & den Altobellis, Kicking Up Dust sowie seiner eigenen, erst kürzlich ins Leben gerufenen Band Mevisto kein Unbekannter. Am Samstag jedoch “performte” “Mephistos” – statt auf seiner Slideguitar on stage – Techniken der Ölmalerei auf Leinwand. Live und open air. Auch wenn daher zuweilen unvermeidliche Wassertropfen himmelwärts ab seine öligen Farbkomponenten “flach gelegt” haben, konnte er sein frisch begonnenes Werk zu gut 99 Prozent an diesem Tag fertig stellen. Das “Sliden” von Wasser und Öl sah er im Nachhinein als einen nicht uninteressanten Nebeneffekt an, welcher seinem Bild so auf natürliche Art sogar noch einen gewissen, nicht unerwünschten Zusatz-Kick gab.

Frank Lindemann - copyright CP

Frank Lindemann - copyright CP

Flach gelegt hat sich wohl auch so Mancher, wenn “Lindi” Frank Lindemann aus Westtünnen, an welchem ein Comedian verloren gegangen sein muss, neben seiner Präsentation von Airbrush- und Speckstein-Arbeiten einen seiner (nach eigenem Bekunden an diesem Nachmittag mindestens zwölf an der Zahl) Witze zum Besten gab. Mit dem Ergebnis, dass, wenn nicht schon der Himmel, doch immer wieder die Gesichter von Besuchern und Künstlerkollegen aufklarten. Auf Nachfrage zu seinen weiteren beruflichen Neigungen, hätte man ihm aufgrund derartiger, in seiner herzlichen Art blumig erzählten Anekdoten auch ohne Weiteres die ins Gespräch geworfenen fiktiven Zusatzeinkünfte als Modell in der Unterwäsche-Branche abgekauft.

Insgesamt war die Stimmung bis in die Abendstunden unter den Besuchern wie auch in der Kommunikation unter den vertretenen Kunstschaffenden bei diesem 3. Künstergarten sehr amüsant angehaucht. Sie genossen es, sich im Kollegenkreis wieder einmal unbeschwert auszutauschen, zumal sie in der Konstellation sonst nicht so häufig aufeinander treffen.

Michael Fohrmann - Mike L. - copyright CP

Michael Fohrmann - Mike L. - copyright CP

Michael Fohrmann (kein Unbekannter und selbstständig in der Hammer Tattoo-Szene mit starkem Hang zum Modellbau), welcher über seine Arbeiten nur trocken die Auskunft gibt: “Ich arbeite und male “mit Alles”, begeisterte und erstaunte die Anwesenden neben seinen Arbeiten dafür umso ausschweifender immer wieder zwischendurch mit pyrotechnisch aufgetakelten Show-Einlagen.

Ging ein Sitzbereich nahe des See-Ufers scheinbar nebst Schirm in Schall und Rauch auf… – wer war’s? – Mikel L., der das Kind im Manne an diesem Tag kaum unter Kontrolle halten konnte und es sehr effektvoll ausbrechen ließ.

Modellboot - Mike L. - copyright CP

Modellboot - Mike L. - copyright CP

Sah man über dem See im Friedrich-Ebert-Park in farbigem Glitzern aufgehende Schwaden… – wer war’s? – Mikel.L. – Auf dessen ferngesteuerte Bootsexkursionen mit seinem feuerwerkstechnisch aufgerüstetem Exemplar Marke Eigenbau hatte jedoch der Leiter der Kulturwerkstatt HoppeGarden, Ulrich Holesch, stets ein besonderes Augenmerk, damit diese nicht unbeabsichtigt auf dem Wasser in eine neue Form des Moorhuhn-Schießens mutieren konnten. (An dieser Stelle seien die Tierschützer beruhigt: scharf geschossen wurde nicht, auch wenn es en miniature schon sehr ähnelnd anmutete!)

Modellboot - Mike L. - copyright CP

Modellboot - Mike L. - copyright CP

Final (während einer Spielpause von L.Bow Grease, bei Einbruch der Dunkelheit und bei höchst waltender Rücksichtnahme auf die gefiederte See-Population) durften Freunde und Gäste, ebenso unbehelligt wie das Schnatter-Getier, vom Ufer aus auch noch ein knatterndes Mini-Leuchtwerk auf dem Wasser genießen. (Das neue Kunstwerk von Mikel L. haben aber wohl die Wenigsten noch gesehen, da sie sich längst wieder in den Innenräumen dem Zuhören von L.Bow Grease widmeten – …er selbst übrigens auch nicht: Schwarzes Boot auf schwarzem Grund ;-)

Auf karibisch buntem Grund allerdings hat er sich unlängst bei der Gestaltung der Strandbar in Hoppe’s Biergarten auf deren Wänden verewigt.

“L.Bow Grease” -

L.Bow Grease / George Kaye - copyright CP

L.Bow Grease / George Kaye - copyright CP

L.Bow Grease (eine nähere Band-Info findet sich weiter unten), fand sich samstags schon sehr frühzeitig an der Oberonstraße im Hammer Westen ein. Und dies, in hier erstmals nun zum Quartett ergänzter Besetzung, schon zum dritten Male. Am Treiben im – ebenfalls dritten – Künstlergarten konnten sie somit noch etwas teilhaben. Ausgeruht und gestärkt, nebenher gut gelaunt, Gästen ihre Fragen beantwortend, überzeugte die Band L.Bow Grease im Anschluss an den Outside-Künstlergarten die verbliebenen wie auch die zwischenzeitlich neu hinzu gekommenen Besucher mit satten Country-Klängen bei sehr angenehmer Lautstärke. On stage – statt outside im Grünen, fetzig, lustig, mitreißend und auch mit Songs, gebettet auf Klängen von “blauem Gras(s)” , bei denen man sich mit geschlossenen Augen wohl auch noch gut hätte ein knisterndes Lagerfeuer vorstellen können oder – statt des Blickes draußen über den See des Friedrich-Ebert-Parks – einen Ausblick auf den Shannon, sich in den moosigen Hügeln eines irischen County lümmelnd, dem Singen der Fiddle lauschend.

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

Den Part an der Fiddle übernahm an diesem Abend George Kaye, der Teufelsgeiger, welcher kurzfristig für den eingeplanten, jedoch verhinderten Sascha Loss eingesprungen war. Der Brite George Kaye stammt ursprünglich aus Dublin, aus der Stadt, wie er vorab zwinkernd äußerte: “wo die Mädchen so große Füße haben” . Seit einigen Jahrzehnten weilt er schon in Deutschland – ist schlussendlich mit seiner Band in Bochum heimisch geworden und auch aus dem Raum Attendorn nicht weg zu denken.

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye gründete Mitte der 70er Jahre die Band “Dr. Kaye and The Permanent Cure”. Nach Auflösung der Band 1977 fanden sich ehemaligen Mitglieder 1992 zu einem Revial, der Band “The Permanent Cure” wieder zusammen. Wieder zu einer Band mit Kult-Status, mit welcher L.Bow Grease in der Zukunft auch ein paar gemeinsame Projekte planen. Nicht nur, dass Guntmar Feuerstein bei George schon ‘mal als Sound-Man eingesprungen ist, dieser sich nun revanchieren konnte… – seit geraumer Zeit sind Mitglieder beider Gruppen miteinander befreundet, was bei den sehr änlich gelagerten musikalischen Interessen auch nicht weiter verwunderlich sein dürfte. (The Permanent Cure ist eine deutsch-irische Musikgruppe, welche seit langem zum festen Bestandteil der Folkszene in Deutschland gehört – mit semi-akkustischem Sound rocken sie mit Keltischem Rock & Punk, handgemachtem irisch-amerikanischen Folk Konzerthäuser wie auch Festivals.)

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Dave Jackson (voc, gitarre, harp), welcher schon oft durch die Gleichheit des Nachnamens und mit Blick auf seine Autorentätigkeit für Michael Jackson, mit diesem fälschlich “verwandtelt” wurde, gab im schummerigen Licht im “Wohnzimmer-Teil” des HoppeGarden zwischendurch einen sehr verschmitzten Reiseführer. Er und Guntmar Feuerstein (voc, gitarre, banjo, mandoline) moderierten das Konzert im HoppeGarden mit stimmigen, launigen Kommentaren, führten ihr Publikum durch verschiedenste Musikstile der Folkmusik kreuz und quer über den Atlantik. – Ein Füße stille halten: für sie, ebenso für die Gäste – eine Unmöglichkeit. Eingerahmt von Alexandra Krings (double bass, voc) und George Kaye, ihrem First-Aid-Fiddler verwandelten sie den HoppeGarden musikalisch postum und nicht erst mit Anstimmen eines typischen Trinkliedes in einen Old Irish Pub.

Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Auf ihren Instrumenten jeder für sich ein könnendes Unikum… – das Geplänkel der Band untereinander trug zusätzlich zur allgemeinen Erheiterung bei: Süffisante Züge Guntmar Feuersteins gingen in Anlehnung an seinen “Zweit-Beruf” als Comedian den ganzen Abend über immer wieder mit ihm durch. Zum Beispiel Kommentare über Alexandra Krings am Double-Bass: dass sie, obgleich sie als einzig weibliches Mitglied in der Besetzung ob der Schwere ihres Instrumentes eigentlich bedauert werden müsste, sie von ihren Kollegen aber sehr beneidet wird, da sie die Einzige sei, welche auf Reisen im Notfall immer ein Dach über dem Kopf habe. Oder dass Dave Jackson aus Mittel-England nach einem unerklärlichen Umweg über Paderborn nun doch auch endlich auch in Dortmund angekommen sei.

Alexandra Krings - L.Bow Grease - copyright CP

Alexandra Krings - L.Bow Grease - copyright CP

Herrlich: dieser irish angehauchte Touch Night-Wash, immer mit einem Anflug Schwarzen Humors… – die Bälle, die sich er und Dave Jackson gekonnt zuspielten, mimisch untermalt, sich sogar instrumental fragend und antwortend, mitunter nur mit Hilfe eines angestimmten sentimenalen Liebesliedes an die Kandarre genommen, wie wohl auch “The three strong Horses” in einem ihrer Songs… – Weiterhin zu hören waren Stücke wie “Falling Star”, “Spam Mail”, ” Betty’s Internet Café”, “The Preacher”, “Don’t break my Heart”, “Rug Rat”, ” All my Lovin”, ” I’m takin it easy…, “Blue Nights…”, “Black’n Blues”, “Red Eyed Flight” oder “Dead Man’s Hand” – um nur einige Titel zu nennen. Begleitet von teils spontanen Klatsch- und auch Lachtiraden, teils von sich weg träumenden Blicken ihres begeisterten Publikums. Nach gut zweistündigem Auftritt entließ dieses die Band erst unter laut fordernden Rufen nach einer Zugabe -… und begab sich nach diesen gern gegebenen musikalischen “give aways” selbst trockenen, noch nachwippenden Fußes in die vom Regen klar gewaschene “Blue Night” von Hamm .

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Von Anfang August bis Ende November ist die Band L.Bow Grease in der Stamm-Besetzung auf ihrer “Let’s call it Home – Tour 2009″ unterwegs. Diese wird sie mit einem Abstecher ins englische Cornwall sowie nach Schottland kreuz und quer durch Deutschland führen, wo es ihnen wohl ebenso wie im HoppeGarden gelingen wird, den jeweiligen Event-Ort in eine ebensolche beschwingte, fröhliche und auch melancholische Atmosphäre zu versetzen.

Fazit: Es wurde den Gästen der Kulturwerkstatt/des HoppeGarden, Hoppe’s Biergarten, der Band L.Bow Grease bei zuvor kommendem Service des Hoppe-Teams ein viele verschiedene Interessen bedienender heimisch-transatlantischer Event-Mix geboten – eben ein Genuss für alle Sinne.

>>> Hier noch einige Fotos non-stop vom Gig L.Bow Grease/
guest: George Kaye – The Permanent Cure im HoppeGarden in Hamm:

Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

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Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright C

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright C

Alexandra Krings - L.Bow Grease - copyright CP

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Guntmar Feuerstein - Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

Alexandra Krings - Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Alexandra Krings - Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

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George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

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Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

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Alexandra Krings - L.Bow Grease - copyright CP

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Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

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George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

L.Bow Grease / George Kaye - copyright CP

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Alexandra Krings - L.Bow Grease - copyright CP

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Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

Guntmar Feuerstein - Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

L.Bow Grease - copyright CP

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George Kay - The Permanent Cure - copyright CP

George Kay - The Permanent Cure - copyright CP

Guntmar Feuerstein - Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Alexandra Krings - Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Alexandra Krings - Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Alexandra Krings - L.Bow Grease - copyright CP

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Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Dave Jackson - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

Guntmar Feuerstein - L.Bow Grease - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

George Kaye - The Permanent Cure - copyright CP

Wofür stehen Kulturwerkstatt/HoppeGarden/Hoppe’s Biergarten?

siehe Homepage: http://www.kulturwerkstatt-hamm.de/hoppegarden.phtml


Weitere Infos zu den Künstlern – mehr erfahren oder Probe hören:

Künstlerübersicht: http://www.kunstforumhamm.de

Ulla Büchel siehe: http://www.ullabuechel.de/ulla-buechel.html

sowie unter: http://www.hammer-orientbazar.de/index.html

Rafael Klassen siehe: http://www.acrylholica.de

“Elvisdog” Ralf Grimm siehe: http://www.elvisdog.de

“Mephistos” Jürgen Mevis – You’re my little sunshine: http://www.youtube.com/watch?v=xRDyjrkDljM
“Mephistos” Jürgen Mevis – Oh Senorita: http://www.youtube.com/watch?v=MU5BKWv1aOk&feature=related


Wer sind eigentlich L.Bow Grease?

Die Deutsch-Amerikanische Band L.Bow Grease präsentiert American Bluegrass, Irish-Folk und Hillbilly. Der ursprünglich als Herrenfriseur ausgebildete Gitarrist und Songwriter Dave Jackson (voc, gitarre, harp) kam in den Siebzigern aus England nach Deutschland und schrieb unter anderem den Welthit “Blame it on the Boogie” für Michael Jackson. Der diplomierte Bochumer Klavierlehrer Guntmar Feuerstein (voc, gitarre, banjo, mandoline) komponierte und textet in den Achtzigern für die “Strandjungs” und ist zudem als Comedian erfolgreich auf Tour.

Mit ihrem neuen Album “Greased Lightning” gelingt L.BOW GREASE mühelos der Übergang zwischen den verschiedenen Musikrichtungen – Laid back oder im treibenden Up-Tempo, witzig, ironisch, immer aber mit sprühender musikalischer Kreativität und hoher Qualität. Handgemachte akkustische Musik, die mit einem musikalischen Material-Mix eine Brücke zwischen keltischer und amerikanischer Folklore schlägt. Zu ihrem Konzert in Hamm haben sich Dave Jackson und Guntmar Feuerstein, welche seit über einem Vierteljahrhundert befreundet sind, zum Quartett vergrößert – unterstützt werden sie unter anderem von Sascha „Salossi“ Loss (fiddle, harp), dem Lichtbildner aus Mönchengladbach, der „Kulturwüste“ Deutschlands sowie Alexandra Krings (double bass, voc), in Leverkusen gebürtige, diplomierte Jazz- und Popmusiklehrerin.

Zusammen produzieren sie einen druckvollen und dichten Sound, bei dem, wie man im Ruhrpott sagt, enorm die Post abgeht. Sie geben jedem ihrer Songs durch ihre mühelos wirkende Virtuosität und ihre großartigen Stimmen eine überzeugende Authentizität. In ihrem Repertoire finden sich ebenso “transatlantische” Folklore- und knackige Bluegrass-Stücke wie sentimentale Liebeslieder und ironisch-witzige Songs. Dabei nutzen sie Instrumente wie Gitarre, Mandoline, Gitjo (6-Saiten-Banjo), Dobro, Bluesharp, Fiddle, Bass und Kazoo.

Nachsatz: Wer den Abschluss dieses Event-Paketes mit dem Konzert von L.Bow Grease verpasst hat – die nächsten Termine und noch viele andere Infos sind zu finden auf der Band-Website:

http://www.lbowgrease.de

L.Bow Grease… – Probe hören und sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=05m_XFnwnd0

http://www.youtube.com/watch?v=DiC71b6D3IQ&feature=related

The Permanent Cure… – weitere Infos und Probe hören:
http://www.thepermanentcure.de

Weitere Infos Bandmitglieder L.Bow Grease:

http://www.myspace.com/alexandrakrings

http://www.myspace.com/georgekayefiddle

http://www.guntmarfeuerstein.de/

http://www.myspace.com/salossi

http://www.salossi.de/

Abschließender Hinweis: Fotos von CP – …cult, pics and more: unterliegen dem Urheberrecht – s. dazu Anmerkungen im Profil des Users sowie Link Disclaimer / Text: Christiane Prinz

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2 Antworten zu “3. Künstlergarten & L.Bow Grease – Kunst & Konzert am 11-07-2009 im HoppeGarden in Hamm – Nachbericht – …cult, pics & more”

  1. He, toller Artikel, vielen Dank!!!

  2. Henry sagt:

    Hi Guys,
    wenn ich noch mal auf diese schoene erde komme, dann moechte ich auch in Hamm leben. denn was ich so sehe und lese, ist da bei euch ein wahres kultur paradies und ein wunderbares miteinander leben.
    nur weiter so , wuensche euch einen schoenen sommer so wie bei uns hier in westen Canadas.
    Henry

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